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Straßenbahn Staßfurt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
07.04.2006
 
Eröffnung

10.4.1900

Stilllegung

31.12.1957

Spurweite

1000 mm

Länge

10 km

Die steile wirtschaftliche Entwicklung Staßfurts im ausgehenden 19.Jahrundert verlangte nach einem effektiven Nahverkehrsmittel. Deshalb entschied man sich für die Straßenbahn, einem fortschrittlichen und modernen Verkehrsmittel.

Im Dezember 1898 wurde deshalb zwischen dem Staßfurter Magistrat und der Continentalen Eisenbahnbau- und Betriebgesellschaft Berlin ein entsprechender Vertrag geschlossen. Am 14. Januar wurde dann auch die nötige Konzession erteilt.

Am 7. April 1900 konnte, nach fast einjähriger Bauzeit, der reguläre Verkehr aufgenommen werden. Auf einer Strecke von 10 km fuhr die Bahn von Achenbach bis Hecklingen, am 1. Juli konnte dann auch das zweite Teilstück bis zur Kohlengrube in Löderburg in Betrieb gehen.

Neben Personen beförderte die Straßenbahn ab 1901 auch die Post von Staßfurt nach Löderburg und ab 1906 auch Güter.

Der Strom für den Betrieb der Bahn erzeugten die Licht- und Kraftwerke Staßfurt bis 1912 mit einem gewaltigen Schiffsmotor, der mit Kohle betrieben wurde.

Im August 1938 wurden neue Wagen beschafft, in denen man quer zur Fahrtrichtung saß (bis dahin saßen die Fahrgäste längs zur Fahrtrichtung). Die Wagen stammten so weit ich weis von der 1921 stillgelegten Bernburger Straßenbahn. Im Jahre 1955 wurden dann auch neue Triebwagen eingesetzt.

Im Jahre 1957 kam es bei der Staßfurter Straßenbahn zu einem tödlichen Unfall, weshalb der Bahnverkehr am 31.12 1957 endgültig eingestellt wurde.

Im Jahr 2000 währe die Straßenbahn 100 Jahre alt geworden. Manch Staßfurter währe froh, wenn es die Bahn heute noch geben würde.

Letzte Aktualisierung ( 26.07.2006 )
 
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