Mit der Bahn zum CSD in Köln
Geschrieben von Administrator   
17.07.2006

Am Sonntag habe ich mir mit einigen Freunden einmal den CSD in Köln angesehen. Es ist auch als Heterosexueller Mann sehr sehenswert - halt ein sehr bunter Karneval mitten im Sommer Laughing

Die Anreise mit der Bahn war problemlos. Es lag wahrscheinlich daran, daß wir relativ zeitig losgefahren sind. Ab Grevenbroich ist der Zug zwar etwas voller geworden, aber erträglich. Das einzige, daß sehr negativ aufgefallen ist, war die defekte,  nicht abschließbare Tür der Behindertentoilette, die bei einem gut gefüllten Zug rege genutzt wurde. Hätte einer der Reisenden nicht jedesmal die Tür festgehalten, wäre so mancher sehr öffentlich auf dem stillen Örtchen gewesen. Frown

Nach einem interessanten, aber sehr heißen Tag haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Wir hatten noch 15 Minuten bis unser Zug fahren sollte, haben uns aber entschlossen, schon einmal auf den Bahnsteig zu gehen. Dort haben wir dann schon auf einer Infotafeln gesehen, daß unser Zug 10 Minuten Verspätung haben wird. Kurz vor der geplanten Abfahrtszeit wurde diese Meldung durch eine extrem schwer verständliche Lautsprecherdurchsage und den Fahrtrichtungsanzeiger am Bahnsteig bestätigt. 

Ungefähr 10 Minuten später kündigte eine wiederum undeutliche Ansage die Einfahrt eines  Zuges an, irritierender weise stand nun statt Mönchengladbach Aachen als Fahrtziel auf der Anzeige am Bahnsteig. Zeitgleich mit einer Ansage, die vom Nachbargleis rüber hallte, wurde auf unserem Bahnsteig der geänderte Abfahrtsbahnsteig für unseren Zug angesagt, so daß wir nun raten durften, ob unser Zug nun statt von Gleis 9 von Gleis 8 (und dem selben Bahnsteig) oder von einem ganz anderen Bahnsteig fahren sollte. Wir waren uns aber sicher, Gleis 8 gehört zu haben, was dann auch kurz bevor der Zug einfuhr auch am Bahnsteiganzeiger bestätigt wurde.

Wir waren froh, als wir im Zug noch einen Sitzplatz finden konnten, denn kurz darauf war der Zug so voll, kein Blatt Papier mehr zwischen die Reisenden gepaßt hätte. Da es immer nicht sehr heiß war, waren wir froh, daß unser Zug eine Klimaanlage hatte. Auch wenn die Klimaanlage nicht wirklich kühlen konnte, hat die doch verhindern können, daß es im Zug nicht noch heißer wurde.  Trotzdem waren wir froh, daß die Fahrt nur ca. 50 Minuten dauern würde.

Aber wie bei der Bahn "üblich" darf man mit einer Überraschung rechnen.

 Kurz nach Pullheim war die Durchsage des sicher auch unter der Hitze leidenden Lokführers zu hören "Sehr geehrte Fahrgäste! Wegen mehrerer Böschungsbrände können wir nicht mit der vollen Geschwindigkeit weiterfahren". Wir waren zum einen recht froh daß es keine Brände gab, außerdem mußten wir dann nicht bei der Wärme im Zug sitzen bleiben. Es wäre nur schön gewesen, wenn die Erklärungen der Bahn etwas stimmig wären, denn eine Ansage, wie z.B.  "Sehr geehrte Fahrgäste! Wegen der Gefahr von Böschungsbränden können wir nicht mit der vollen Geschwindigkeit weiterfahren", hätte sicher keinen Fahrgast verärgert, zumal ja auch auffällig war, daß der Zug, wenn die Strecke an z.B. Getreidefeldern oder Wiesen vorbeiführte auffällig langsam und z.B. in Stadtgebieten wieder relativ schnell fuhr.

Ab Grevenbroich war der Zug schon merklich leerer,  außerdem konnte der Zug auch wieder entschieden schneller fahren. Trotzdem sind wir mit über 40 Minuten Verspätung in Mönchengladbach-Rhydt angekommen.

In Rhydt hatten wir dann doch noch das Glück, den Regionalexpress Richtung Aachen zu erreichen, denn der nächste Zug in Richtung Aachen würde wegen der vielen Verspätungen, die an diesem Tag angefallen sind ausfallen.

Letzte Aktualisierung ( 17.07.2006 )